Hubertus ist #endlichdaheim
Hubertus Hacke-Dietze ist Teamleiter Kommunalbetreuung und Energiepolitik bei der evm. Der 32-Jährige stammt aus Niedersachsen und hat in Kiel, Wien und Brüssel Volkswirtschaft studiert. Sein beruflicher Weg führte ihn zunächst nach Berlin, ins politische Gesundheitswesen und später als Referent in den Deutschen Bundestag. Aus familiären Gründen zog er dann in die Region um Koblenz, aus der seine Frau stammt. Im Interview erzählt er, was ihn an seiner Aufgabe bei der evm reizt, warum die Wärmewende für ihn Zukunftsarbeit ist und weshalb die Region56+ für ihn zur Heimat geworden ist.
Nach dem Studium ging es für mich nach Berlin: zunächst im politischen Gesundheitswesen, später als Referent für einen Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Die Zusammenhänge zwischen Politik und Unternehmen fand ich von Anfang an spannend.
Dann stand bei meiner Frau und mir die Familienplanung an. Berlin als Ort, um ein Kind großzuziehen, erschien uns beiden nicht passend. Meine Frau kommt aus der Region um Koblenz, also lag der Umzug nahe. Ich habe nach passenden Stellen gesucht und bin schnell auf die evm gestoßen – mit einer Position, die genau meine politische Leidenschaft abdeckt: Energiepolitik. Bereut habe ich die Entscheidung keine Sekunde. Koblenz ist wunderschön, und ich glaube, es ist auch ein schöner Ort, um aufzuwachsen.
Meine Hauptaufgabe ist es, Gesetze zu lesen, bevor sie beschlossen werden. Ich bin kein Jurist, sondern jemand, der aus Unternehmensperspektive prüft, was ein neues Gesetz z.B. für unseren Vertrieb oder unsere Netzgesellschaftedeutet – am besten schon, bevor es verabschiedet ist. So gewinnen wir Zeit für die Umsetzung. Gleichzeitig leite ich kommunale Wärmepläne. Bis 2045 muss die Region klimaneutral heizen, aktuell laufen bis zu 90 Prozent noch über Gas und Öl.
Wir entwickeln die Pläne gemeinsam mit den Kommunen. Pro Kommune gibt es zwei große Bürgerveranstaltungen und jeweils zwei Workshops, in denen wir die Maßnahmen im Detail diskutieren. Nur so wird am Ende ein Plan daraus, der auch umgesetzt wird – und keiner, der in der Schublade verschwindet. Dabei zeigt sich, wie vielfältig die Region wirtschaftlich aufgestellt ist: eine große Papierfabrik hier, ein Chemiewerk dort, dazwischen IT-Unternehmen. Diese wirtschaftliche Vielfalt finde ich sehr spannend.
Die Nähe zur Natur ist unschlagbar. Innerhalb weniger Minuten bin ich in den Weinbergen, am Moselbogen oder mit dem Rad in der Innenstadt. Zur Arbeit fahre ich 15 Minuten mit dem Rad, entlang der Mosel – das ist für mich Entspannung nach einem vollen Arbeitstag. Auch privat nutze ich das: mit dem Rad in den Weinbergen, joggend auf einer Brückenrunde durch Koblenz oder mit meiner Tochter im Wildpark.
Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) ist das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz. Das Einzugsgebiet reicht im nördlichen Rheinland-Pfalz vom Westerwald über den Hunsrück und die Eifel bis zur Landesgrenze Nordrhein-Westfalens. Rund 1.000 Mitarbeitende versorgen Kundinnen und Kunden nicht nur Energie, sondern auch mit passgenauen Energielösungen im Bereich Wärme, Photovoltaik, Elektromobilität und Smart Home.
Nach Berlin wollten wir es in unserer ersten Wohnung noch mal wuselig, bewusst mitten in der Koblenzer Innenstadt. Nach einem Jahr haben wir gemerkt: Wir brauchen das gar nicht mehr. Koblenz-Güls ist eher dörflich strukturiert. Das erinnert mich an meine eigene Jugend in Niedersachsen, und ich glaube, es ist ein schöner Ort für meine Tochter zum Aufwachsen.
Hier anzukommen, war nicht schwer. Die Menschen sind offen, die rheinische Frohnatur macht es einem leicht, sich willkommen zu fühlen.
Und diese Nähe, diese Verbundenheit mit der Natur, das finde ich besonders toll.
- Schloss Stolzenfels besuchen und den Blick auf den Rhein genießen – ein Pflichttermin für alle, die neu in der Region sind.
- Ein Weinfest mitnehmen, am besten mehrmals im Jahr – in der Saison findet fast jede Woche eines statt.
- Ein Fleischkäsebrötchen bei Globus essen.